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Das Blaue Einhorn

Mit gutem
Grund gilt Das Blaue Einhorn in der deutschen Folk- und
Weltmusikszene als ein einzigartiges Phänomen. Das Blaue Einhorn
fasziniert, verzaubert, bannt, entflammt...
Das
Quartett aus Dresden ist eine Band von ungewöhnlich großer
Ausstrahlung, Ausdruckskraft und Besonderheit, die in keine
Schublade passt.
Klezmerband? Folkgruppe? Weltmusiker? Multikulti? Liederband?
Zigeunerkapelle?
Ja, auch - aber an erster Stelle sind die vier Musiker
faszinierende Geschichtenerzähler.
Mit Gesang, Akkordeon, Geige, Gitarre, Kontrabass und anderen,
ergänzenden Instrumenten wie Chalumeau, Trompete, Cello,
Bratsche, Ud, Tuba, Posaune und thüringischer Waldzither erzählt
Das Blaue Einhorn
Geschichten, die von der Schönheit und dem Schmerz, dem
Absonderlichen und dem Unerwarteten des Lebens handeln und von
den Musikern aus den unterschiedlichsten Weltwinkeln, Kulturen
und Zeiten zusammengetragen und neu hervorgebracht werden - auf
ihre sehr persönliche Art und Weise:
stilsicher, gefühlvoll und unnachahmlich, durch eigene,
wundervolle Arrangements und Interpretationen, die stilistisch
und musikalisch weit über die Originale hinausgehen, das
Ursprüngliche aber trotzdem achten und erfüllen.
So ist in
15 Jahren ein einzigartiges Repertoire
an traditionellen Liedern, Chansons, Balkan- und Klezmertänzen,
Romaliedern, jiddischen Liedern, griechischem Rembetiko,
argentinischen Tango, portugiesischen Fado,
Balladen und russischen
Romanzen
entstanden, das für Das Blaue Einhorn
so typisch ist:
Mit jedem Lied werden die Zuhörer in eine eigene Welt entführt.
Sie erleben Fremdes und zugleich Vertrautes, Unerwartetes und
Unglaubliches...
und im
nächsten Augenblick überholt die Musik alle Geschehnisse und
grooved und tobt und gärt, dann ist
sie wieder sanft und zärtlich, raue und wilde Klänge stehen
neben zarten und leisen Tönen.
Jeder Musiker spielt eine Vielzahl an Instrumenten. Das
bemerkenswert konzentrierte Zusammenspiel der vier Profimusiker
erweist sich dabei als ausgefeilt, sensibel und exakt.
Gleichzeitig fasziniert die spielerische Leichtigkeit mit der
sie ihre technische Virtuosität verbinden. Doch wichtiger als
Virtuosität, Perfektion und glatte Oberfläche ist dem Blauen
Einhorn die Suche nach der Wahrheit der Lieder.
2006
feierte Das Blaue Einhorn seinen 15. Geburtstag
Bandbiografie
1991 von Paul Hoorn und Andreas Zöllner mit einem Konzert gegen
den Golfkrieg gegründet, in der Besetzung Paul Hoorn (Gesang,
Akkordeon, Trompete), Andreas Zöllner (Gitarre, E-Gitarre),
Christoph Bellmann (Kontrabass), Dirk Hessel (Percussion,
Schlagzeug); nach dem Ausscheiden von Dirk Hessels -
Strassenmusik, Tanzmusik, Musik in Kneipen und kleinere Konzerte
als Trio; MC: Ojfn mittn gass.
1993 kam der Bauchgeiger Dietrich Zöllner dazu, zunächst
sporadisch, dann als festes Mitglied der Band; wachsende
Bekanntheit durch häufiges Spielen; MC: Gesänge aus der Nacht.
1996
wurde die erste CD Maljarkiza – Klänge aus Europa
veröffentlicht; wachsende Anzahl überregionaler Konzerte,
Uraufführung des Weihnachtsprogramms Die seltsam stumme Nacht
im Podium, Dresden mit dem Bassisten Christoph Zöllner als Gast.
1997 das erste „große“ Konzert in der Dresdner Lukaskirche;
reges Medieninteresse; neuer Bassist Tino Scholz; zweite CD
Vida Nocturna – Musik aus den Straßen.
1998 Zusammenarbeit mit Gerhard Schöne an zwei Titeln seiner CD
Das Leben der Dinge; Uraufführung des Konzertprogramms
Lied der Lieder von Mauthausen.
1999 Folkförderpreis in Rudolstadt; dritte CD Gesänge aus
verlorenen Gärten.
2000 Uraufführung des Chanson-Theaters Schöne Wilde Weihnacht
mit Karolina Petrova im Societaetstheater Dresden; mehrere
Tourneen.
2001 der Bassist Michael ’Schnorke’ Burkhardt zur Band.
2002 über 100 Konzerte pro Jahr in Deutschland und Österreich;
vierte CD Lebenstanz – Lieder, Chansons und Tänze
zwischen Hinken und Fliegen.
2003 erscheinen gleich zwei neue CDs, die ganz unterschiedliche
Seiten des Blauen Einhorn zeigen: Meine Taube im Geklüft der
Felsen – Gesänge der Liebe als Brücke zwischen den Welten,
ein musikalisch und inhaltlich speziell für Kirchenräume
konzipiertes Konzertprogramm mit Gastsängerin Karolina Petrova
und Wird sein Musik – Das Blaue Einhorn spielt zum Tanz.
2005 neues Konzertprogramm und CD Traum mit Schlangen –
Folklore und Chansons aus dem Dickicht der Städte.
Umfangreiche Tournee. Uraufführung des neuen
musikalisch-theatralischen Weihnachtsprogramms O seltsam
Gemeinschaft des Tags mit der Nacht in Dresden;
2006 Das Blaue Einhorn feiert sein 15jähriges Bandjubiläum; ab
Mai Jubiläumstour Oifn Weg – 15 Jahre Das Blaue Einhorn;
neue Besetzung mit Florian Mayar der Geige und Dietrich Zöllner
am Bass.
Kurzbiografien der Musiker
Paul Hoorn
Gesang,
Akkordeon, Trompete, Chalumeau; geboren 1960, seit seiner Jugend
Liebhaber und Sammler traditioneller Musik. Er studierte
Waldhorn, Komposition, Chorleitung und Orgel und war mehrere
Jahre als Kirchenmusiker, später als Theatermusiker tätig. 1991
gründete er zusammen mit Andreas Zöllner Das Blaue Einhorn. Lebt
freischaffend als Musiker und Komponist, schreibt u.a. Musik für
Theater, Film und Hörspiele. Paul Hoorn ist der kreative Kopf
der Band. Er arrangiert die meisten Stücke und ist für die
deutschen Nachdichtungen und Übersetzungen verantwortlich. Zudem
konzipiert, schreibt und gestaltet er die CD-Booklets und
Plakate.
Andreas Zöllner
Gitarre, Bouzuki, Ud, Posaune, Gesang;
geboren 1963, wollte eigentlich Theologie studieren. Stattdessen war er
viele Jahre als Bibliothekar an der Dresdner Kirchenmusik-
schule und beschäftigte sich intensiv mit klassischer Gitarre.
Zusammen mit Paul Hoorn gründete er 1991 Das Blaue Einhorn.
Außerdem ist Andreas Zöllner als selbständiger Tonmeister tätig
und gründete 1996 das Label Unicornio Records.
Dietrich Zöllner
Kontrabass, Bauchgeige, Cello, thüringische Waldzither, Tuba,
Gesang; geboren 1965, war nach seinem Musikstudium in Dresden
einige Jahre als Orchestermusiker tätig. Er studierte Cello und
kam über die Geige zum Bass. Mit beeindruckender
Vielseitigkeit, virtuos-unorthodoxen Spiel und sicherem
musikalischen Gespür bereichert er Das Blaue Einhorn seit 1993.
Dietrich Zöllner ist ein gefragter Komponist für Theater- und
Filmmusiken und unterrichtet stundenweise Musik an der
Kreuzschule in Dresden.
Florian Mayer
Violine,
Bratsche, Bass, Gesang u.a.; geboren 1970; Studium und
Meisterklasse in Dresden, Hochschule für Musik „Carl Maria von
Weber“. Gründungsmitglied der Dresdner Sinfoniker. Neben dem
klassischen Repertoire beschäftigt er sich intensiv solistisch,
(zahlreichen Solo- und Kammerabende) und im Zusammenspiel mit
anderen Musikern u.a. mit Salonmusik, Jazz, Weltmusik und der
freien Improvisation. Seit 1995 vielfältige Theaterproduktionen
u.a. Staatsschauspiels, Societaetstheaters, Staatsoper Dresden
und künstlerische Aktivitäten in Deutschland und Europa. Seit
Mai 2006 beim Blauen Einhorn.
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